INITIATIVE SORGENTREFF

Für Eltern in Auseinandersetzung mit der Jugendwohlfahrt

SPÖ Steiermark hat sich verzettelt

Veröffentlicht von Initiative Sorgentreff am Dez-28-2009

Nachrichtenmagazin XlargE

Postkarten_011009.inddSeit Oktober 2009 versucht die SPÖ Steiermark im Internet neue Wege zu bestreiten, um sich für die Landtagswahl im kommenden Jahr (2010) zu rüsten. Mit einer eigenen Onlineplattform, die laut Alexa mehr schlecht als recht besucht ist, wirbt man ungeniert für die eigenen Interessen. Selbst “Partei freundliche” Diskursthemen stellt man schon jetzt unter das Urheberrecht der Sozialdemokratie.

Auf wenig Gegenliebe stoßen Diskutanten von www.anzetteln.at, wenn sie kritisch über Funktionäre der SPÖ (Steiermark) kommentieren. Die verantwortliche Administratorin im “Kampagnenbüro von Anzetteln” reagiert schnell und sperrt unbekümmert Beiträge die gegen rote Sitten verstoßen.

Mit der Initiative “Reform der SPÖ geführten Jugendwohlfahrt” sollte erstmals auf die prekäre Lage und das Machtgefüge der SPÖ-Amtsmandatare hingewiesen werden. Nicht einmal 24-Stunden später löscht Claudia Kürzl sämtliche Einträge zum Thema.

Leider konnte Claudia Kürzl bis dato nicht erklären, warum über Willkür der SPÖ Amtsmandatarin Michaela Bannhofer-Baronyay keine Diskussionen geführt werden dürfen.

Zu vermuten ist, dass die eigens entwickelte Kampagnenplattform, als Wahlkampfauftakt für die Landtagswahlen 2010 in der Steiermark, keine kritischen Kommentare – gegen die SPÖ Steiermark – zulässt und somit den Anschein parteilicher Zensur erweckt.

Die Seriosität einer solchen Internetplattform sei dahingestellt. Jeder Betrachter für sich möge selbst entscheiden, ob diese SPÖ Kampagne mit Volksvertretung im Sinne demokratischen Grunddenkens noch etwas gemein hat. Man darf nicht vergessen, dass die Jugendwohlfahrt in Österreich in erster Linie unter Kurantel der SPÖ steht, die sich, wie im konkreten Fall, damit aber keinesfalls kritisch auseinandersetzen möchte – schade!

Demokratie wäre eben mehr, als nur das Anzetteln von SPÖ freundlichen Themen aus dem Parteiprogramm!

  1. Gregor sagt,

    Die Bevölkerung der Bezirke Mürzzuschlag und Bruck an der Mur bezeichnet die dortigen Parteifunktionäre sehr vielsagend als Rotes Pack.

    Um allerdings fair zu bleiben: Auch wenn sich eine einzelne Partei in einer Region an ihrer Macht begeilt, wo sind andere Parteien? Spielen sie mit, oder schweigen sie aus Angst? So oder so, wenig schön ist das gebotene Bild.

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