Vom Jugendamt entrissen

Anonyme Geschichten über Kinder aus Österreich

Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon littlebuddha » Di 17. Nov 2009, 12:34

Evviva hat geschrieben:Könnts eure Privatfehden nicht hier raushalten ? ? ?


Stimmt schon, das eigentliche Thema lautet "Vom Jugendamt entrissen", nicht, wie zanke ich mit einer Mutti und den radikalen Weibsbildern. Evviva, bitte, das gilt für dich genauso und für alle anderen: Bleibt beim Thema und schweift nicht ab. Wer mit/über Sorgentreff reden will, nutzt bitte das genau für diesen Zweck vorgesehene Unterforum!

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danovera hat geschrieben:Das Kind sehnt sich nach der Mutter und wird dafür nur noch bestraft?


Die Mutter gilt für das Kind, egal welchen Alters, als elementare Bezugsperson. Irgendwann bezeichnete eine Osttiroler Richterin die sinngemäße Schilderung von danovera als "Seelische Verkümmerung" und ordnete unmittelbar die Rückführung von 5 Mädchen aus dem SOS Kinderdorf Nussdorf-Debant zu den leiblichen Eltern an - nach 6 Jahren Fremdpflege!
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon danovera » Do 19. Nov 2009, 12:19

Ja die Mutter gilt für das Kind als Bezugsperson.Das darf aber vom Jugendamt und Heimen nicht sein.Da gibt es eigene Bezugsbetreuer an die sich das Kind wenden soll.
Ja für das Jugendamt und diese Heime ist eine Mutter wohl das allerlezte und darf sich schon gar nicht Sorgen um das Kind machen,schon gar nicht fragen wie es geht oder darauf bestehen das bei Krankheit ein Artz kontakiert wird.Ebenfalls streng verboten ist das das Kind der Mutter bei den spärlichen kontakten von einem Problem oder Krankheit berichtet.Klar es ist ja eine Bezugsbetreuerin da wofür braucht man eine Mutter,das ist halt eine Person mit der das Kind eingeschränkten Kontakt haben darf.
Das alles natürlich zum WOHL des Kindes was sonst.
Kinderseelen müssen Schmerz und leid ertragen,damit diese Heime leben,die Waren werden gut verteilt und als Geldgeber betrachtet.Das es sich dabei um hilflose,schutzbedürftige Kinder handelt ist denen egal,ja gar nicht bewußt.Deshalb braucht man auch keine Mütter schon gar nicht solche die sich wehren und für ihre Kinder kämpfen.
An alle betroffenen.Lasst euch nicht unterkriegen,KÄMPFT FÜR EURE KINDER GEMEINSAM MÜSSEN WIR GEGEN DIESEN WAHNSINN VORGEHEN ZUM SCHUTZ UND WOHLE UNSERER KINDER
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon pazzy » Do 19. Nov 2009, 12:55

Wie schön hast du das geschrieben die Wahrheit ja wir wehren uns wir Mütter stehen auf und lassen das nicht mehr zu!!!
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon Evviva » Fr 20. Nov 2009, 18:07

Mütter wehren sich...
Väter bewegen sich...

Warum nur können sich beide nicht endlich
1. auf Eltern einigen?
2. gemeinsam gegen Willkür vorgehen?
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon LisaPapa » Do 26. Nov 2009, 14:59

Evviva hat geschrieben:Mütter wehren sich...
Väter bewegen sich...

Warum nur können sich beide nicht endlich
1. auf Eltern einigen?
2. gemeinsam gegen Willkür vorgehen?


Der Unmut zum Ungehorsam ist immer und überall. Eigentlich wären Eltern ja gut beraten, wenn sie gemeinsam für ihr Kind eintreten.
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon Evviva » Fr 27. Nov 2009, 10:10

...nur sie erst dazu bringen...
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon Gillette » So 7. Feb 2010, 19:30

Ich hab da eine Frage ... mein Sohn hat ADHS. Bislang hat es am WE ohne medikamente auch ganz gut funktioniert. Vor einem Jahr war er im Krisenzentrum weil es ihm daheim nicht gut ging. O-ton mein Sohn. Wir haben auch 6 monate familiencoaching hinter uns. Aber im moment ist es schlimmer als je. Bei jeder kleinigkeit werde ich beschimpft. Letzte woche hat er mich auch geschlagen. Ich weiß nicht mehr weiter und überlege ob eine Wohngemeinschaft vom Jugendamt nicht doch besser wär für ihn. Ich komme mit ihm einfach nicht mehr zurecht. Dabei haben wir einen klaren wochenplan wann was gemacht wird (fernsehen, abendessen, etc). Ich tue alles was für ein adhs kind notwendig ist, aber trotzdem geht es im moment gar nicht. Versteht mich nicht falsch, ich will ihn keinesfalls loswerden - aber was wenn ich einfach nicht gut genug bin???
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon littlebuddha » Sa 20. Feb 2010, 16:06

Wie die Abkürzung schon sagt, ist ADHS kein Synonym für Erziehungsfehler, sondern schlicht und ergreifend eine Stoffwechselstörung im Gehirn. Das führt bei deinem Sohn zu unkontrollierten Handlungen. Unterschiedliche Möglichkeiten können das Leben mit einem ADHS Kind erheblich erleichtern: Einerseits sollte fachärztlich geklärt werden, ob Medikamente wie Ritalin oder Concerta erforderlich sind. In beiden Fällen handelt es sich um ein sogenanntes Stimulantium mit dem Wirkstoff Methylphenidat. Während Concerta in Tablettenform einmal täglich ausreicht und die Dosierung im Körper eigenständig erfolgt, ist Ritalin mehrmals täglich - in der Regel flüssig - einzunehmen. Gerade Ritalin genießt keinen guten Ruf und war in den USA eines der ersten Medikamente - ab den 70er Jahren - für betroffene ADHS Kinder. Abseits von medikamentösen Möglichkeiten, bieten unterschiedliche Therapieformen wie Neuro-Feedback, Sun Flowler, tiergestützte Therapie udgl. vielseitige Möglichkeiten, um einem ADHS-Kind (einschließlich Umfeld) das Leben erträglich zu machen. Viele betroffene Eltern berichten aber auch von Erfolgen, wenn ihr Kind regelmäßig Sport macht. Gerade die disziplinäre Komponente des Sports fördert ADHS Kinder enorm. Von der Unterbringung in einem Kinderheim (modernes Schlagwort: Wohngemeinschaft) rate ich ab. Auch wenn heutzutage Jugendämter vollmundig mit Unterbringungsmöglichkeiten - selbst im Ausland - einschlägig werben, sollte man der Kinderverarbeitungsindustrie dieser Volksfürsorge gerade sein Kind nicht verkaufen. Zu bedenken wäre, dass die unterhaltspflichtigen Eltern sämtliche Unterbringungskosten aus eigener Tasche bezahlen müssen. Besonders prekär: Die Volksfürsorge treibt offene Gelder äußerst schonungslos ein. Dh. der Gerichtsvollzieher kommt schneller als man glaubt. ;)
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon Barbara » Di 16. Mär 2010, 22:10

Mir fehlen fast die Worte. Ich nehme mir gerade die Zeit einmal andere Geschichten und Tragödien zu lesen,- verursacht vom Jugentamt,- so viel Leid.
Wie kann das sein. Und immer das selbe Schema! Wie lange müssen Kinder und Eltern noch leiden?
Wir waren eine intakte Familie bis das Jugentamt sich einmischte. Wo mein Baby ist weiß ich immer noch nicht, zu den anderen § Kindern habe ich kaum Kontakt, die Plegemutter nimmt das Telefon nicht ab. Mein Mann ist mit den Neven am Ende, macht alles noch schlimmer.
Bei Sorgenteff habe ich schon x mal angerufen, es nimmt niemand ab, die Mai wird nicht beantwortet. Auch überall sonnst ist niemand zuständig.
Hat irgent jeamand Vorschläge was man/frau tun könnte?
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Re: Vom Jugendamt entrissen

Beitragvon Evviva » Fr 19. Mär 2010, 14:02

Hier wäre eigene Sorgfalt besser gewesen, als auf Scharlatane zu hören.
Wenn das Kind nun infiziert ist, liegt allerdings trotzdem die Schuld und Verantwortung beim Jugendamt.
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